Aktuelles aus dem KinderwunschZentrum Hafencity

Schlechtere Schwangerschaftsrate bei Vitamin D-Mangel

Vitamin D ist wichtig für die Knochen, das ist bekannt. Mittlerweile ist bekannt, dass Vitamin D auch vielfältige wichtige Aufgaben hat z.B. in der Prävention bestimmter Krebserkrankungen, bei Autoimmunerkrankungen, Diabetes und kardiovaskulären Erkrankungen.

Neue Studien zeigen auf, dass ein Mangel an Vitamin D die Erfolgschancen bei Kinderwunsch verschlechtert. Eine ausreichende Versorgung mit Vitamin D scheint somit für die Fruchtbarkeit von Bedeutung. Eine größere US-amerikanische Studie aus dem Jahre 2012 untersuchte den Zusammenhang zwischen den Vitamin-Blutspiegeln und dem Erfolg bei IVF-Behandlungen. Bei ausreichend mit Vitamin D versorgten Frauen zeigte sich im Rahmen einer IVF-Therapie eine bis zu 4x höhere Schwangerschaftsrate.

Rudnik B et al.: Characterizing the influence of vitamin D levels on IVF outcomes. Hum Reprod 27 (2012) 3321-3327

Wir beraten Sie im Kinderwunschzentrum Hafencity gerne im Hinblick auf die Diagnostik sowie die Möglichkeiten der Normalisierung des Vitamin-D-Spiegels.

Die uterinen natürlichen Killerzellen (uNK-Zellen), eine Untergruppe der natürlichen Killerzellen, kommen in der Gebärmutter vor und gelten eventuell als Kommunikationspartner während der Einnistung und in der frühen Schwangerschaft. Offensichtlich besteht auch eine Verbindung mit den natürlichen Killerzellen, wie man sie immer im Blut findet und durch eine Blutuntersuchung untersuchen kann. Es gibt anscheinend Situationen, in denen diese natürlich vorhandenen Zellen vergleichsweise erhöht sind, welches in bestimmten Situationen, wie z. B. bei Immunerkrankungen oder zur Abwehr von Tumorerkrankungen, sehr günstig ist. Allerdings sollte ein gewisses Maß an „Aggressivität“ dieser natürlichen Zellen nicht überschritten werden.

Es wurde festgestellt, dass die natürlichen NK-Zellen Rezeptoren für Lipoproteine (mindestens 4) besitzen, die offensichtlich auf Lipoproteine mit einer Herabsetzung ihrer Aggressivität reagieren.

Es gibt ein neues Kulturmedium (Flüssigkeit, in der Eizellen/ Embryonen kultiviert werden), das einen speziellen Wachstumsfaktor (GM-CSF = Granulocyte Macrophage Colony – Stimulating Factor) enthält. Dieser natürliche Wachstumsfaktor wird normalerweise im weiblichen Genitaltrakt produziert und unterstützt die Embryonenentwicklung und Einnistung.

Eine Studie an 1332 Patientinnen, die im Vorfeld eine Fehlgeburt hatten, konnte bei den in EmbryoGen® kultivierten Eizellen/ Embryonen eine deutliche Verbesserung der Einnistungsrate und eine höhere Geburtenrate nachweisen. Die 352 geborenen Kinder waren gesund, und es traten weniger Schwangerschaftskomplikationen auf (Ziebe et al., „A randomized clinical trial to evaluate the effect of granulocyte-macrophage colony-stimulating factor (GM-CSF) in embryo culture medium for in vitro fertilization“). Das Medium wir sowohl in der Phase der Befruchtung, bei der Emryonen-Kultur und für den Transfer benutzt.

Uterusmyome sind häufig auftretende gutartige hormonsensitive Tumoren in der Gebärmutter im fruchtbaren Alter. Man geht davon aus, dass etwa 40 % aller Frauen im Alter zwischen 35 und 55 Jahren Myome haben. Häufig ist das Auftreten von Myomen mit sehr starken uterinen Blutungen und damit verbundener Anämie, Schmerzen und Infertilität verbunden. Dadurch wird die Lebensqualität der betroffenen Frauen zum Teil in hohem Maße beeinträchtigt. Bisherige Behandlungsoptionen bestanden vorwiegend in einer chirurgischen Intervention. Oft ist dabei eine Entfernung der Gebärmutter das Mittel der Wahl. Gerade Patientinnen mit noch bestehendem Kinderwunsch profitieren von einer relativ neu etablierten Therapie mit selektiven Progesteron-Rezeptor-Modulatoren (SPRM). Der dabei eingesetzte Wirkstoff heißt Ulipristalacetat. Die Vorteile der Behandlung sind eine sehr rasch einsetzende Blutungskontrolle sowie eine Myomverkleinerung von mindestens 25 %. Die Anwendung hat keine nennenswerten Nebenwirkungen.

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