Schwangerschaft mit ICSI und der ZyMot® Methode
Die Ausgangslager: Ein Hamburger Ehepaar (Frau 39 Jahre, Mann 41 Jahre) mit seit 3 Jahren bestehenden unerfülltem Kinderwunsch.
Aufgrund des Spermiogrammbefundes lag eine ICSI-Indikation vor.
Es wurden zwei Embryotransfers von jeweils einer Blastozyste durchgeführt. Im Rahmen des ersten Embryotransfers kam es zu keinem Schwangerschaftseintritt. Mit dem zweiten Transfer kam es zu einem Schwangerschaftseintritt, wobei es in der 8. Schwangerschaftswoche leider zu einem Abort kam.
Danach wurde zusammen mit dem Paar besprochen, im nächsten Versuch die Spermienaufbereitung mit der ZyMot® Methode durchzuführen. Damit stellen wir sicher, dass wir optimale, reife Spermien ohne DNA-Fragmentierungen zur Befruchtung einsetzen. Dadurch beobachten wir in unserem Labor häufig eine verbesserte Embryonenqualität, so dass wir häufiger das wichtige Blastozystenstadium am fünften Entwicklungstag erreichen. Dies führt im nächsten Schritt zu erhöhten Einnistungs- und Schwangerschaftsraten, da ein genetisch intakter Embryo wesentlich bessere Chancen besitzt, sich erfolgreich in der Gebärmutterschleimhaut einzunisten. Zugleich hilft die sanfte Selektion durch die ZyMot® Methode nachweislich dabei, das Risiko für frühe Schwangerschaftsverluste effektiv zu reduzieren, da DNA-Schäden im Spermium eine häufige, oft unentdeckte Ursache für Fehlgeburten darstellen.
Mit der 3. ICSI-Therapie inkl. Anwendung der ZyMot®-Kammer kam es erneut zu einem Schwangerschaftseintritt mit Geburt eines gesunden Mädchens.